Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Müller,
eine Bürgerin hat sich mit einem Anliegen zur Verkehrssituation in der Gartenstraße in Rastatt an mich gewandt.
Bekanntlich wurde die Straße im Zuge der Neugestaltung umgebaut. In diesem Zusammenhang wurden auch die Bordsteine abgesenkt (niveaugleich mit der Fahrbahn). Nach Angaben der Anwohnerin kommt es jedoch insbesondere im Bereich ab der Hausnummern 37 bis 39 seit einigen Monaten immer wieder zu gefährlichen Situationen.
So werde der Gehweg dort regelmäßig von Fahrzeugen mitbenutzt. Wenn Fahrzeuge auf der Fahrbahn parken, weichen andere Verkehrsteilnehmer teilweise über den Gehweg aus, um zu überholen oder entgegenkommende Fahrzeuge passieren zu lassen. Darüber hinaus werde der Gehweg nach Angaben der Anwohnerin auch zum Parken genutzt. Zudem werde die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h häufig nicht eingehalten.
Da die Anwohnerin selbst Kinder hat und der Gehweg entsprechend stark genutzt wird, sieht sie hier ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für Fußgänger und spielende Kinder.
Vor diesem Hintergrund möchte ich das Anliegen an die Stadtverwaltung weitergeben und anfragen, ob der geschilderte Bereich bereits geprüft wurde bzw. welche Möglichkeiten es gibt, die Situation zu entschärfen. Denkbar wären beispielsweise Maßnahmen zur klareren Abgrenzung zwischen Fahrbahn und Gehweg, etwa durch geeignete mobile Elemente oder andere verkehrslenkende Maßnahmen.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir mitteilen könnten, ob der Stadtverwaltung die Problematik bereits bekannt ist und welche Schritte gegebenenfalls vorgesehen sind.
Mit besten grüßen
Philipp Helber